Der Weg zu ihrer Unternehmensgründung

Business Modell Canvas

Sobald die Fragen für die Motivation hinter der Unternehmensgründung geklärt sind und man sich über die eigenen Stärken und Schwächen bewusst ist, sollte man mit der Thematik der Entwicklung eines passenden Geschäftsmodells auseinandersetzen.

Business Modell Canvas

Das richtige Geschäftsmodell ist ausschlaggebend und Grundvoraussetzung für das weitere Vorgehen im Unternehmen und dem Bestehen auf dem Markt. Als Hilfestellung für die Einführung eines geeigneten Geschäftsmodells kann das Canvas-Modell dienen.

In diesem Modell wird eine Übersicht über die Schlüsselfaktoren aller Aspekte des Unternehmens erstellt, wodurch Beziehungen zwischen einzelnen Faktoren aufgezeigt werden können. Dieses Modell bewährt sich besonders für neuartige oder komplexe Geschäftsmodelle.

Die herausgefilterten Schlüsselfaktoren werden in diesem Auswahlverfahren in bestimmten Feldern notiert. Im Anschluss notieren alle aus Ihrem Team ihre Ideen zu jedem einzelnen Schlüsselfaktor stichwortartig in dieser Übersicht. In der Folge können in der visuellen Darstellung Beziehungen zwischen den Ideen gefunden und ausgearbeitet werden, bis ein entsprechend passendes Modell für den vorgesehenen Markt gefunden wurde. Interdisziplinäre Teams eignen sich besonders gut für dieses Modell, da die Ideen vielfaltiger sind und die Schlüsselfaktoren aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Wie sich die Vorgehensweise visuell darstellen lässt, sehen Sie an diesem Beispiel:

Das Bild ist eine Modellierung des Business Modell Canvas. Es ist in 11 Felder untergliedert, die durch die unterschiedlichen Icons beschrieben werden.

Die in den Feldern betrachteten Schlüsselfaktoren umfassen die: 

1. Schlüssel-Partner:

Hier kommen mögliche Partner in Frage, die für die eigene Strategie als Unterstützung dienen, um das Unternehmen effektiver zu gestalten. 

2. Schlüssel-Aktivitäten:

Es werden die Aktivitäten hervorgehoben, die für die Herstellung des Produktes oder der Dienstleistung notwendig und unabdingbar sind. 

3. Nutzen-Versprechen:

Welchen Nutzen hat das Produkt/die Dienstleistung für den Kunden? Es wird aufgezeigt, welches Problem gelöst oder welches Bedürfnis befriedigt wird. Ist das Produkt zu vergleichbaren Angeboten auf dem Markt ansprechender oder hat es andere Vorteile? 

4. Kunden-Beziehung:

Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodelles beinhaltet die Antwort auf die Frage, wie man seine Kunden erreicht und über welchem Wege man sie bedient. Es bestimmt darüber wie Kundengruppen gewonnen und gebunden werden. 

5. Kunden-Arten:

Je nach Produkt und Dienstleistung kommen verschiedene Kunden-Segmente in Frage. Es soll bestimmt werden welche Zielgruppe von dem Unternehmen erreicht werden soll. 

6. Schlüssel-Ressourcen:

Hier werden die zur Leistungserbringung notwendigen Ressourcen notiert. Die Ressourcen können beispielsweise Personal, Kapital und Betriebsstätten umfassen. 

7. Vertriebs- und Kommunikations-Kanäle:

Wie werden Kunden über das Produkt in Kenntnis gesetzt? Wie wird die Verfügbarkeit sichergestellt (Vertrieb)? 

8. Kosten:

Es wird dargestellt, welche Fixkosten und variablen Kosten für das Produkt oder die Dienstleistung anstehen. 

9. Einnahmequellen:

Welcher Weg kommt für das Geschäftsmodell in Frage? Einmalzahlungen für die schnelle Liquidität oder kontinuierliche Zahlungen in Form von Abonnements für eine langzeitige Liquidität? 

10. Team:

Es wird geklärt, welche Kompetenzen geschäftlich und auch sozial benötigt werden. Erfolgsentscheidend dafür ist ein vergleichbares Mindset und eine gute Chemie untereinander, welches auch in schwierigen Zeiten Einheit gewährleistet. 

11. Werte:

Vor dem Start sollte definiert werden, wofür das Unternehmen und auch das Team steht. Dies betrifft erfahrungsgemäß den Aufbau des Teams und die Beziehung zum Kunden. 

Ist die Ausarbeitung erfolgreich gewesen, und Sie sind zufrieden mit dem erarbeiteten Geschäftsmodell? Dann wurde ein wichtiger Grundstein gelegt. Das Geschäftsmodell dient nun als Vorlage und kann als Orientierung für das weitere Vorgehen betrachtet werden. Zugleich wurde die Richtung, die das Unternehmen einschlägt, festgelegt.

Der folgende Schritt ist, das richtige Unternehmensbild zu finden. Im kommenden Beitrag geht es um Corporate Identity, und wie Sie eine gute Unternehmenskultur realisieren, passend zu Ihrem Unternehmen. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Glück bei der Kreation Ihres ganz persönlichen Geschäftsmodells. 

Ihr Team von W/F Branding & Digital Marketing 

Do it with passion or not at all

Weitere Informationen, sowie ein angewandtes Beispiel finden Sie in den unteren Verlinkungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei Ihrer Umsetzung!

 

Informationen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Beispiel

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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